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Cover der Anthologie »Wundervolle Tiere und ihre Welten« mit Geschichten

Geschichten über wundervolle Tiere

(enthält werbende Inhalte)

»Wundervolle Tiere und ihre Welten« ist der Titel der Spendenanthologie für den Tierschutz, in der 23 Autoren und Autorinnen Kurzgeschichten und Gedichte geschrieben haben.

Ein einzelnes Tier zu retten verändert nicht die Welt, aber die ganze Welt verändert sich für dieses eine Tier.

Unter der Federführung von Vera Malissa► und M. E. Pandura► ist eine Anthologie entstanden, die vielen Tieren eine Stimme gibt, und deren Erlöse der Tierhilfe Süden Austria► zugutekommt.

Die Geschichten erzählen von Katzenfreundschaften, wovon Pferde träumen, und welche Beziehungen die Helden mit Fell und Federn zu ihren Menschen aufbauen können.

Mit ihren Werken haben alle Mitwirkenden einen Beitrag zur Minderung von Tierleid geleistet und zeigen uns aus ganz persönlicher Sicht die unterschiedlichsten Tierwelten. 

Einblicke in die berührenden, liebevoll geschriebenen Geschichten und Gedichte

»Talishas Traum« und »Vermisst«

Vera Malissa hat diese großartige Aktion für den Tierschutz ins Leben gerufen. Zusätzlich zum immensen Aufwand, eine Anthologie zu veröffentlichen, hat sie selbst eine eindrucksvolle Pferdegeschichte und das liebevolle Gedicht »Vermisst« für den kleinen Kater Jerry geschrieben.

»Talishas Traum«, der sich zum Albtraum entwickelt, ist eine Geschichte, die drastisch die Ausbildung eines jungen Pferdes zum Turnierpferd erzählt. Eine Ausbildung, die nichts mit Verständnis, Vertrauen und Respekt gemein hat, und die leider auch in der Realität so ablaufen kann. Zum Glück für Talisha ist es nur ein Traum … Ein eindringlicher Appell zum Thema Pferdeschutz!

»Ruf der Freiheit«

»Ruf der Freiheit« ist eine Geschichte, die mich besonders berührt hat. Es ist die Geschichte von kleinen gefiederten und liebenswerten Gesellen, die leider immer noch oft unverstanden und völlig unterschätzt in ihrem Wesen, ihrem Charakter und ihren Eigenarten nicht artgerecht gehalten werden – die Rede ist von Wellensittichen.

Vielleicht hat mich diese Geschichte von Claudia Schwindt auch besonders berührt, weil sie bei mir Erinnerungen an meine eigenen Wellensittiche hervorgerufen hat. Vor allem an meinen Muggi, ein weißblauer, überaus freundlicher und zutraulicher kleiner Wellensittich, der mir mit seinem grüngefiederten Freund viele Jahre Freude bereitet hat. Die beiden saßen oft neben meinem Schreibtisch auf einem selbstgebastelten »Vogelbaum« aus Ästen und haben mir etwas vorgezwitschert.

Katzengeschichten

Katzen wird nachgesagt, dass sie unser Leben positiv beeinflussen. Sie sind Seelentröster, haben ein besonderes Gespür für Stimmungen und strahlen eine beruhigende Energie aus – für uns Menschen, mit unserem stressigen Alltag oft ein Segen.

Seniorenadoption

In der Geschichte von Diandra Linnemann sucht sich eine niedliche, weiße flauschige, jedoch hungrige ältere Katzedame ein Zuhause.

Das Leben ist (k)ein Paradies

Luzi Morgenstern erzählt über den Alltag einer streunenden Katzenmutter, die sich trotz aller Schwierigkeiten und Gefahren auf der Straße mit unendlicher mütterlicher Liebe um ihren Nachwuchs kümmert.

Bonnie und Bandit

M.E. Pandura, die zweite Herausgeberin der Anthologie, schreibt über einen kleinen Kater, der nach schlimmen Erlebnissen eine neue liebevolle Familie findet.

Aus der Asche

Susanne Sachs lässt uns in ihrer Geschichte an dem Engangement der »Katzenflüsterin« Vicky teilhaben, die sich mit viel Einfühlungsvermögen um Katzen aus dem Tierschutz kümmert.

Nicht mehr allein

Silke Schäfer hat eine Kurzgeschichte über das Aneinandergewöhnen zweier Katzen geschrieben.

Bei all diesen Geschichten ist herauszulesen, was für besondere Tiere Katzen sind und wieviel sie uns geben können. Die Bindung zwischen Katzen und Menschen ist einzigartig: es ist eine emotionale Verbindung, die auf eine lange gemeinsame Geschichte zurückblicken kann, in der wir Menschen viel profitiert haben. Dies sollten wir nicht vergessen … auch im Hinblick darauf, wieviel Tierleid es unter Katzen gibt!

»Regenbogenbrücke«

Irgendwann kommt der Augenblick, an dem ein Leben endet. Diese Momente sind unglaublich traurig und der Schmerz über den Verlust kann lange anhalten. Wenn uns Tiere verlassen, ist es vielleicht ein kleiner Trost zu wissen, dass

»sie als Engel am anderen Ende der Regenbogenbrücke warten, bis wir uns eines Tages wiedersehen.« So gefühlvoll beschreibt es Jennifer Böhm in ihrer Geschichte »Wahre Helden tragen Fell«. Eine Geschichte über die besondere Hündin Mina, die langjährige Beschützerin und Heldin ihres Menschen.

Auch in »Der letzte Schnee« von Christina Straßberger, geht es um den Abschied von einem geliebten Tier, das viele Jahre zur Familie gehörte. Baldur, ein Kaltblutwallach aus dem Tierschutz, erzählt von seinem Leben bei seiner Besitzerin bis zu seinem Gang über die Regenbogenbrücke.

In Carina Warnstädts Geschichte »Asha im Herzen« ist es einem kleinen weißen und vernachlässigten Pony wenigstens an seinem Lebensende vergönnt, die letzten Momente nicht alleine verbringen zu müssen. Ein Schicksal, das berührt und dazu anregt, sich für Tiere in Not einzusetzen.

»Flinke Eichhörnchen«

Eichhörnchen: flink und schnell – ja, so kennen wir die kleinen Tiere mit dem buschigen Schwanz, den Pinselohren und den dunklen Knopfaugen. Doch was passiert, wenn sie verletzt werden und nicht mehr behände die Bäume hinauf und hinunter klettern oder von einem Ast zum anderen springen können?

Bettina Ferbus erzählt in ihrer berührenden Geschichte »Drei Nüsse für Cinderella« von einem trächtigen Eichhörnchenweibchen, das in einer Silvesternacht panisch in ein Auto rennt und mit viel Glück überlebt. Unter menschlicher Obhut kann es ihre Jungen großziehen und ein Mädchen dazu bringen, sich für die possierlichen Tiere einzusetzen.

Yvonne Sartoris hat für die Spendenanthologie zauberhafte Gedichte beigetragen. Eines davon trägt den Titel »Das Eichhörnchen« und beschreibt stimmungsvoll das Wesen der »durch den Wald hüpfenden Eichhörnchen«.

»Mit Herz und Huf«

Caroline Krieger nimmt uns in ihrer Geschichte mit auf die Shamrock Ranch. Hier finden gerettete Tiere ein neues Zuhause. So auch die trächtige Eselstute, die Mike und Marie vom Viehmarkt beim letzten Gebot ersteigern.

 

Doch nicht nur die Eselin findet ein neues Zuhause, auch die verstörte reinrassige Canadian Horse Stute Josie darf mit auf die Ranch, deren Motto es ist, Tieren in Not zu helfen. Für Josie ist die Geschichte noch nicht zu Ende. Durch Zufall (oder Schicksal) findet sie ihr eigentliches Zuhause …

Gefiederte Helden

»Gustav, du mutiger Gockel!« ist der Ausruf von Kathi in der amüsanten und super ansprechenden Geschichte »Des einen Freund«, die mit bayerischem Humor von Christine Rummel erzählt wird. Ich musste mehrmals schmunzeln, wie der gefiederte Protagonist uns an seiner gefährlichen Begegnung mit dem Fuchs teilhaben lässt, wie er mutig seine Hennen beschützt und was er über seine »Besitzerfamilie« denkt. Doch bei all den Begegnungen und den sich überschlagenden Ereignissen ist zwischen den Zeilen immer wieder etwas zum Nachdenken für uns Menschen herauszulesen.

Auch in der schönen Kurzgeschichte »Bereit, fliegen zu lernen« von Emiliy Burger geht es um Mut. Mut, einen großen Schritt in einen neuen Lebensabschnitt zu wagen, Mut, eine Entscheidung zu treffen, Mut, sich vom Vertrauten zu lösen und auf etwas Neues einzulassen. So wie Edda, die durch Birdy, einen verschüchterten und verletzten Storch in der Aufzucht-Station, an ihrer Aufgabe wächst und und den Mut findet, den Schritt in ihr zukünftiges Leben zu wagen.

Tiere in Gedichten

Seit meiner Schulzeit habe ich mich nicht mehr mit Gedichten befasst – und die Gedichtinterpretationen im Deutschunterricht waren auch nicht unbedingt mein Ding.

Erst über Autorinnen hier auf Instagram und durch die Gedichte in der Spendenanthologie habe ich mit ein wenig damit beschäftigt. Es gibt sehr viele Arten von Gedichten: Ballade, Sonett, Haiku, Ode, Hymne, Elfchen, … Außerdem kann man sie nach Themen unterscheiden: Natur, Liebe, Gedanken, Gesellschaft, Politik, …

Ich finde es überaus faszinierend, Gefühle und Gedanken in Versen und Reimen ausdrücken zu können, unabhängig davon, welche Art von Gedicht es nun ist.

So wie es Vera Malissa, Jennifer Böhm und Yvonne Sartoris in ihren Gedichten über Katzen, Hunde, Eulen und Eichhörnchen wunderbar gelungen ist.

Gedichte über Bären, Elefanten und Hunde

Irgendwo habe ich etwas über persönliche Eigenschaften von Dichtern und Dichterinnen gelesen: Eigenschaften wie sprachgewandt, kreativ, kritisch, aber auch beobachtend und nachdenklich oder gefühlvoll, empathisch, träumerisch. Das trifft vermutlich auf viele Autoren und Autorinnen zu, aber das Ganze dann in eine Gedichtform bringen zu können, das ist schon etwas besonderes.

So wie die Gedichte »Der Bär«, »Elefantenzirkus« und »Ein Hundeleben« von Alex C. Weiss.

Die Seele der Tiere

Tiere haben Gefühle, sie spüren Schmerzen, sie lieben uns und geben uns alles, was sie haben … und wir? Wir sollten sie beschützen, ihnen ein Zuhause geben, dafür sorgen, dass es ihnen gut geht.

 

In ihren Zeilen über »die Seele der Tiere« beschreibt Kathrin Samar sehr einfühlsam und ausdrucksstark über unsere Verantwortung, die wir gegenüber Tieren haben.

Kurzgeschichten über Hunde

Hunde sind mit die treuesten Begleiter des Menschen. Von daher verwundert es nicht, dass einige Geschichten über Hunde in der Anthologie einen Platz gefunden haben.

Klein Loui, ein Dackel, der alle Eigenschaften dieser kurzbeinigen, charakterstarken, aber vielleicht gerade deswegen so liebenswerten Hunde besitzt, bringt seine neue Besitzerin immer wieder an ihre Grenzen. Doch letztendlich schlagen in der Dackelgeschichte „Kriegstänze und Friedensküsse“ von Henrike März die beiden „Herzen im Dackeltakt“. Zum Nachdenken und Schmunzeln …

Spannend wird es bei Stefanie Scheffler in »Die Befreiung«, in der zwei mutige, junge Frauen helfen, Hunde aus einer tierschutzwidrigen Vermehrerzucht zu befreien. Mut und Zivilcourage führen manchmal doch zu einem guten Ende.

Über die leidvollen Erfahrungen der Mischlingshündin Merle, deren Leben als Straßenhund beginnt und ihrem langen Weg nach Hause hat M. E. Pandura die ergreifende Geschichte »Merles Weg nach Hause« geschrieben.

In der Geschichte „Die Hunde von Black River“ von Stefanie Briegl erfahren wir vieles über die Straßenhunde in Jamaika, die sich unkontrolliert vermehren, was für sehr viel Hundeelend sorgt.

Berührende Begegnungen

Sandra-Michelle Strausz erschafft in ihrem »Haus der Begegnungen« einen Ort, »der die Liebe zur Natur und den Respekt vor allen Lebewesen in den Mittelpunkt stellt. Ein Zuhause für Tiere, für Jung und Alt.« Es ist ein zauberhafter Ort, an dem Kinderseelen getröstet werden und ältere Menschen aus dem Altersheim durch verschiedene Tiere freudige Momente in ihrem Alltag genießen können.

Auch in Sebastian Fessers Kurzgeschichte »Knusprigbraune Überraschung« kommt es zu Begegnungen. Hier geht es um Menschen, die, ohne die wirklichen Hintergründe zu kennen, enormen Schaden anrichten, bis sie einsehen, dass der Schein trügen kann. Letztendlich entsteht aus dem anfänglich unschönen Aufeinandertreffen eine großartige Zusammenarbeit.

Pferdeträume

»Wovon wohl Pferde träumen?

Pferde träumen ...
von der Gemeinschaft mit anderen Pferden,
von weiten Graslandschaften,
von frischem Quellwasser,
von Harmonie und Ruhe,
von Schutz und Geborgenheit
und vielleicht von ›ihrem Menschen‹, der ihnen das gibt, wovon sie träumen.«